Vancouver: junge Metropole mit Potenzial

Mit seinen 129 Jahren ist Vancouver eine noch recht junge Stadt, insbesondere im europä-ischen Vergleich. Vielleicht aber liegt -gerade hierin der Vorteil. Jung, offen, modern und mit vielfältigen Möglichkeiten — nicht nur in puncto MICE — präsentiert sich die größte Stadt in der kanadischen Provinz British Columbia.

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Aufgrund der vielen gläsernen Hochhäuser trägt Vancouver auch den Beinamen „Glas City“, Foto: canadastock/shutterstock.com

Dass Vancouver Großveranstaltungen nicht nur verkraften, sondern meistern kann, bewies die Stadt am Pazifischen Ozean nicht zuletzt bei den Olympischen Winterspielen im Jahr 2010. Millionen Besucher und das weltweite Interesse konzentrierten sich über den Austragungs-zeitraum auf Vancouver und das etwa 120 km entfernt liegende Whistler. Aber auch zahlreiche Großkongresse wie die alljährliche TED conference finden hier rund um das Jahr statt. Infra-strukturell ist man wirklich gut gerüstet: Insgesamt 24.000 Hotel-zimmer stehen in der Metro-polregion zur Verfügung, davon ganze 10.400 im inneren Stadtkern. Eine beeindruckende Zahl, die schon allein genommen für sich spricht.

Ein weiteres Argument ist jedoch zweifelsfrei die Diversität: unberührte Natur, Strände, Berge, moderne Wolkenkratzer, bezaubernde Backsteinhäuser, eine lebendige Kultur- und Kunstszene sowie eine beeindruckende und vor allem vielfältige Gastronomie, nicht zuletzt bedingt durch die über 100 Nationalitäten, die auf dem 115 qkm großen Stadtgebiet leben. Und dennoch ist der Tenor in der Stadt entspannt. Von Großstadthektik keine Spur. All das macht den ganz besonderen Reiz dieser – zu Unrecht – häufig unterschätzten Stadt im Westen Kanadas aus.

Jedes Stadtviertel hat seine eigene, individuelle Geschichte

So vielschichtig wie die Stadt an sich sind auch die einzelnen Stadtviertel. Kaum eines gleicht dem anderen und jedes hat seine eigene Geschichte und einzigar-tige Atmosphäre. Während beispielsweise Coal Harbour – das Herzstück Vancouvers – mit seinen modernen Hochhäusern, dem Convention Center und dem beeindruckenden Hafen wahres Großstadtflair vermittelt, bildet Gastown den historischen Gegensatz: viktorianische Häuser, kleinere Straßen und Gässchen und eine gemütliche, ruhige Atmosphäre. Bekannt ist dieses älteste Stadtviertel übrigens auch für sein spannendes Nachtleben.

Ebenfalls einen Ausflug wert ist in jedem Fall Granville Island. Entweder per Fähre oder über eine der vielen Brücken erreichbar, existiert das Stadtviertel bereits seit 1900. Mit seinen zahlreichen Geschäften, Theatern, Kunsthandwerkerläden, Galerien und Werkstätten gilt das Viertel heute als einer der wichtigsten Kultur-Hotspots der Stadt. Kleinere Gruppen sollten in jedem Fall die Möglichkeit nutzen, dem Foodcourt für ein Mittagessen einen Besuch abzustatten. Kulinarische Spezialitäten aus aller Welt können mit Blick auf den False Creek hier verköstigt werden.

Eine Gastro-Szene, die ihresgleichen sucht

Hochwertig und inspiriert – so lässt sich die Gastronomie Vancouvers wohl am besten beschreiben. Sogar die New York Times bescheinigte bereits die Vielzahl an herausragenden Restaurants und bezeichnete Vancouver als „Food Capital“. Zwei Beispiele dafür sind das Miku Restaurant und das Glowbal. Ersteres steht für feine japanische Küche in gediegener Atmosphäre. Direkt am Hafen präsentiert sich das Miku auch für private Veranstaltungen als Top-Adresse. Sowohl das gesamte Restaurant kann für exklusive Events gebucht werden als auch der Private-Dining-Bereich für kleinere Gruppen mit bis zu 18 Personen. Exklusive japanische Kreationen mit korrespondierendem Sake versprechen ein besonderes Geschmackserlebnis.

Die Glowbal Restaurant Group mit ihren Restaurants verschiedenster Ausrichtungen verteilt sich auf das ganze Stadtgebiet. Das gleichnamige Flagship-Restaurant wurde 2015 nach einem Umzug in den TELUS Garden neu eröffnet. Seitdem stehen Gästen fast 1600 qm zur Verfügung. Neben einer großzügigen Außenterrasse und dem Restaurant-bereich verfügt das Glowbal über mehrere Private-Dining-Möglichkeiten. Insgesamt drei exklusive und vom regulären Restaurantbetrieb abgetrennte Räume können Planer hier buchen. Für größere Gruppen eignet sich das Mezzanine, das sich über die gesamte obere Etage des Restaurants erstreckt. Sollte noch mehr Kapazität benötigt werden, ist auch das Glowbal vollständig für Veranstaltungen buchbar. Aber nicht nur die Restaurants unterstreichen den Anspruch Vancouvers als kulinarische Top-Destination. Die vielseitige und qualitativ hochwertige Food-truck-Szene begeistert bereits seit langem Einheimische ebenso wie Besucher. Nicht umsonst sind Foodtruck-Trails ein beliebtes Mittel zur Gestaltung des Rahmenprogramms.

Lesen Sie den gesamten Artikel von Anna-Lena Gras in unserem aktuellen Magazin.

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