Linzer Tourismuskonferenz thematisiert Begegnungen der Zukunft

Wie verändern die Neuen Medien unsere Begegnungen in Zukunft? Dies wurde während der dritten Linzer Tourismuskonferenz thematisiert. Schließlich wandeln Videokonferenzen, Social-Media und Event-Tools unsere Kommunikationsformen und eröffnen ein neues Spannungsfeld zwischen digital und emotional.

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(v.l.n.r.) Mag. Thomas Ziegler, Tourismusdirektor Georg Steiner, Dr. Lukas Zenk, Prof. Terry Stevens, KR Manfred Grubauer und Mercedes Echerer, Foto: Linztourismus/Roland Pelzl cityfoto

„Veranstaltungen bewegen sich heute im Spannungsfeld von Mensch und Technologien. Daher beleuchten wir dieses Jahr wie Begegnungen der Zukunft aussehen“, so der Tourismusdirektor Georg Steiner und der Vorsitzende des Tourismusverbands Linz Manfred Grubauer, die Initiatoren der Konferenz. „Wir wollen unseren Gästen getreu dem Motto „Linz.verändert“ Ideen aber auch konkrete Ansätze für Programme, Meetings und Veranstaltungen liefern und zum Netzwerken und Diskutieren einladen – es soll uns dabei ein Licht aufgehen. Denn schließlich bedeutet Tagen hell werden“, sagt Georg Steiner.

Wie werden Kongresse, Seminare oder Kulturprogramme in Zukunft ablaufen? Dazu lieferte das hochkarätig besetzte Podium Antworten: Philosoph Robert Pfaller gab unter dem Motto „Einfache Genüsse für komplizierte Menschen – zur Technologie der Gefühle“ Anregungen wir Tagungen lustvoller und emotionaler werden können.

Tourismusstratege Prof. Terry Stevens aus Wales ging der Frage nach, wie der Tourist der Zukunft aussehen wird. „Der Tourist in zehn Jahren sucht in einer Stadt ein komplexes Angebot aus Kunst, Kultur, Design und Lokalität“, so Prof. Stevens. „Tourismusdestinationenen können nicht einfach danach streben die Besten zu sein. Ziel sollte sein sich selber als der Einzige zu sehen, der ein bestimmtes touristisches Produkt anbietet.“

Impulsgeber waren auch Dr. Lukas Zenk von der Donau-Universität Krems, der sich intensiv mit unterschiedlichen Begegnungsformen der heutigen Zeit beschäftigt: „In der Zukunft werden wir uns nicht die Frage stellen, ob analog oder digital die bessere Form der Kommunikation ist. Das eine löst das andere nicht ab, vielmehr werden neue Verbindungen entstehen und ein neuer Trend kreiert werden“, so Dr. Zenk.

Neben Dr. Christina Schöpf, Co-Director Ars Electronica und Prof. h.c.  Kunstuniversität Linz, nahmen viele weitere Persönlichkeiten aus der Branche an den Diskussionen teil. Das Publikum bestand aus Gästen aus Kunst, Kultur und Wirtschaft.

Dank zertifizierter Partner war die Tourismuskonferenz erstmals ein „Green Event“ und wurde nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens ausgerichtet. „Gemeinsam mit dem Design Center Linz ist es uns gelungen, ein Zeichen für die Umwelt zu setzen“, betonte Tourismusdirektor Georg Steiner.

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