Westfalenhallen steigern Umsatz und EBITDA

Die Westfalenhallen Dortmund GmbH hat 2016 wieder ein ausgeglichenes Jahresergebnis erwirtschaftet. Außerdem kann das Unternehmen Verbesserungen vermelden. Die Westfalenhallen haben den Umsatz und das operative Ergebnis EBITDA 2016 im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Damit wurde das beste operative Ergebnis seit Einführung dieser Kennzahl im Jahr 2004 erwirtschaftet. „Es liegt erneut ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr hinter uns“, freut sich Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH.

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Chistian Plothe, Sabine Loos, Frank Weeke und Jochen Meschke (v.l.n.r.) auf der aktuellen Baustelle, Foto: Westfalenhallen Dortmund GmbH

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen der Westfalenhallen beträgt 6 Millionen Euro (Vorjahr: 5,3 Millionen Euro). Im Vergleich zu 2015 ist auch noch einmal ein Umsatzanstieg von mehr als 2 Millionen Euro zu verzeichnen. Der Umsatz 2016 liegt nun bei 47,4 Millionen Euro. Ein Umsatz in dieser Höhe wurde in den vergangenen zwanzig Jahren – und vermutlich auch in der Zeit davor – überhaupt erst ein einziges Mal erreicht. Es ist außerdem der höchste Umsatz in diesem Jahrzehnt.

Die Steigerung des Umsatzes konnte bei der Messe sowohl im Eigen- als auch im Gast-messebereich erzielt werden. Umsatzzuwächse des Tochterunternehmens KHC waren vor allem in den Bereichen Kongresszentrum, Hotel, cateringmanufaktur und Veranstaltungs-gastronomie zu verzeichnen. Aufgrund eines attraktiven Veranstaltungsprogramms konnte auch das Veranstaltungszentrum mit einem Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahr abschließen.

2016 haben die Westfalenhallen erneut ein starkes Messeprogramm mit 35 Messen geboten. Die Umschlagziffer des Westfalenhallen-Geländes war mit 14,7 unverändert hoch. Die Kenn-ziffer drückt die Auslastung des Hallenkomplexes aus und spiegelt eine starke Buchungslage wider.

Die Modernisierung des Kongresszentrums in den Jahren 2015 und 2016 hat positive Impulse für das Geschäft der KHC Westfalenhallen GmbH gegeben. 2016 fanden 1181 Veranstaltungen im Kongresszentrum statt, während es 2015 noch 976 waren. Mit 191 Veranstaltungen lag das Veranstaltungszentrum Westfalenhallen nahezu auf Vorjahresniveau. 2016 war ein Jahr der Premieren in der Westfalenhalle. Viele der Erstveranstaltungen, wie das Festival EXODUS oder die TVProduktion Schlagerbooom, erleben 2017 auch eine Wiederauflage.

Unter dem Strich steht auch wieder eine starker Zuspruch für die Westfalenhallen: Die hohe Besucherzahl des Vorjahres konnte mit 1,7 Millionen gehalten werden. Im Jahr 2016 waren bei den Westfalenhallen insgesamt 316 Mitarbeiter beschäftigt. Darin enthalten sind 43 Auszubildende. Die Westfalenhallen engagieren sich stark für die Ausbildung junger Leute. Ihre Ausbildungsquote ist mit 13,6 Prozent weiterhin hoch.

Im Rahmen des Modernisierungsprojektes Welcome2018 bauen die Westfalenhallen ein neues Messe-Eingangsportal sowie eine neue Besucher-Passage und gestalten den Messevorplatz neu. Nachdem Ende 2016 die Abbrucharbeiten durchgeführt wurden, hat im Januar der symbolische erste Spatenstich stattgefunden. Nun laufen die Rohbauarbeiten.

www.westfalenhallen.de

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