Motorworld Köln I Rheinland: Automotive Events im Zeitalter von Klimawandel und Elektromobilität

Beim Motorworld Kick-Off-Event in Köln am 23. Januar haben die Teilnehmer zum einen mehr über das Thema Elektromobilität erfahren und zum anderen nähere Einblicke in die Eventbereiche der Motorworld Rheinland und in das dazugehörige V8 Hotel bekommen.

Im Jahr 1910 fanden im Butzweilerhof die ersten Flugversuche statt, in den 1930ern galt er als „Luftkreuz des Westens“ – seit Juni 2018 ist das ehemalige Flughafengelände Heimat der neuen Motorworld Köln | Rheinland. Das rehabilitierte Gelände bietet auf einer Fläche von rund 50.000 m² ganzjährig einen kostenlosen Zugang. Er ist zu einem beliebten Treffpunkt für Motorenliebhaber geworden, die hier nicht nur Fahrzeuge vom Oldtimer bis hin zum modernen Luxusauto bestaunen, sondern auch die Michael Schumacher Ausstellung besuchen können.

Exklusive Glasboxen bieten das einmalige Erlebnis, eigene automobile Schätze unterzubringen und in der Motorworld zu präsentieren. Des Weiteren befinden sich auf dem Gelände verschiedene Gastronomiebetriebe sowie spezialisierte Werkstätten und diverse Shops.

Die vielfältigen Eventbereiche in der Motorworld Rheinland

Motorworld
Foto: Motorworld Köln

Auf dem historischen Gelände ist eine moderne und multifunktionale Eventlocation für bis zu 4.000 Gäste entstanden. Von Ausstellungen über Messen und Konzerte bis hin zu Produktpräsentationen, Galas oder Konferenzen. Mit 2.300 m² bietet der 4-Takt-Hangar mit VIP- und Backstage-Bereich die größte Eventfläche auf dem Gelände. Weitere Seminarräume bieten auch für kleine Veranstaltungen den richtigen Rahmen. Darunter beispielsweise auch die nostalgische Rewe Lounge mit Platz für bis zu 12 Personen oder die Michael Schumacher Lounge, von der aus 35 Personen die Sicht auf die Ausstellungsfläche der Motorworld genießen können.

Automobile Events: Herausforderungen für die Live Kommunikation

In der 323 m² großen historischen Empfangshalle fand das Kick-Off-Event seinen Einstieg mit drei Vorträgen zum Thema „Herausforderungen für die Live Kommunikation: Automotive Events im Zeitalter von Klimawandel und Elektromobilität“

Foto: Motorworld Köln

Heinz Hollerweger, ehemaliger Entwicklungsleiter der Audi AG, machte mit seinem Impuls den Anfang. Er hinterfragte, ob das Automobil vom „Lustobjekt zum Nutzobjekt“ wird und ist dabei der Meinung, dass die Automotive Kommunikation schwieriger geworden ist. Während das Fahren früher noch für pure Emotion, Feelgood und Faszination stand, hat die Automobilbranche heute einen Imagewandel durchlebt und muss sich neu erfinden. Die frühere Identifizierung durch Technik und Besitz funktioniert nicht mehr, da es mittlerweile zwischen den Modellen kaum mehr eine Differenzierung gibt. Auch die Werbung legte damals noch das Augenmerk auf Technik, heutzutage setzen die Hersteller viel mehr auf Klischees wie Freiheit und Unabhängigkeit.

Im zweiten Vortrag widmete Thomas Pöttgen, Gründer und Geschäftsführer von PRO-EL, sich der Frage: Warum Elektromobilität? Er sieht den Vorteil vor allem darin, dass in der Entwicklung von E-Autos noch Quantensprünge möglich sind während die Entwicklung des Verbrennungsmotors ausgereizt ist. Er gab außerdem Einblicke zum aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur, den Ladezeiten, den Antriebsarten und zu den besonders wichtigen Aspekten Klima und Umwelt.

Tobias Weber von der Kreativ-Agentur format:c live communication GmbH gab seinen Impuls zum Thema Identität. Er sagt, dass eine einfache Corporate Identity heute nicht mehr ausreichend ist, da es komplexer geworden ist sich zu bestimmen. Neben Technik und sonstigen Ausstattungsmerkmalen, braucht das Produkt eine Identität, welche anhand von Setting, Sound, Look, Tonalität und Flavour definiert werden sollte.

In der anschließenden Panel-Diskussion trafen die Impulsgeber auf Nicole Ireland vom Interalpen-Hotel Tyrol und Clemens Arnold von 2bdifferent. Dabei wurde die zentrale Frage, ob das Automobil sich vom „Lustobjekt zum Nutzobjekt“ wandelt noch einmal aufgegriffen und diskutiert, wie dies sich auf die Gestaltung von Events auswirken kann. Meinungen dazu waren unter anderem, dass zukünftig die Mobilitätsdienstleistung und nicht das Fahrzeug selbst im Vordergrund stehen wird und die Bedeutung von Nachhaltigkeit zu einem „Must-Have“ avanciert.

Bei der Frage, ob Dienstleister und Auftraggeber dieselbe Sprache sprechen, wenn es um Sustainable Events geht, kamen die Speaker zum Ergebnis, dass auf beiden Seiten noch Nachholbedarf beim Verständnis wie auch der Umsetzung herrscht.

Ein Hotel für Petrolheads

Foto: V8 Hotel

Im Rahmen der Site Inspection bekamen die Gäste nicht nur die Eventbereiche zu sehen, sondern auch Einblicke in das V8 Hotel, welches ebenfalls Teil der Motorworld Köln Rheinland ist. Insgesamt 112 Zimmer, darunter 96 Design Zimmer, fünf Car Suiten, zehn Themenzimmer und eine Racing Suite, runden das automobile Erlebnis in der Motorworld Rheinland ab. Das besondere an den Car Suiten ist die mit dem Zimmer verbundene Garage. Durch eine vollflächige Verglasung hat der Gast seinen Liebling immer im Blick.

Hinzu kommen ein Frühstücksrestaurant, die V8 Bar und die Junkers Lounge – ein 36m² großer, lichtdurchfluteter und vollverglaster Konferenzraum mit modernster technischer Ausstattung.

 

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