BOE weiter im Aufwind

Die Best of Events International (BOE) ist traditionell das Jahres-Opening der Branche. Am 18. und 19. Januar präsentierten sich 483 Aussteller aus 13 Ländern auf der internationalen Fachmesse für Erlebnismarketing. Mit einem erneuten Ausstellerzuwachs von sieben Prozent befindet sich die BOE weiterhin klar im Aufschwung.

Auch die Liste der Neuerungen im Programm der Messe ist lang: So gab es beispielsweise erstmals einen Holland-Pavillion. Dort präsentierten sich Aussteller aus Deutschlands Nachbarland – von Agenturen und Kreativbüros über Eventlocations und Destinationen bis hin zu Event-Dienstleistern aus den unterschiedlichen Marktsegmenten. Insgesamt bildeten die Aussteller aus den Niederlanden so den größten Anteil internationaler Aussteller. Weitere vertretene Länder waren Belgien, Österreich und Großbritannien.

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483 Aussteller aus 13 Ländern präsentierten sich am 18. und 19. Januar in vier Messehallen der Westfalenhallen Dortmund, Fotos: CI

Eine ganze Halle für MICE

Ein weiteres Highlight war in diesem Jahr die fokussierte MICE-Halle. Erstmals war die gesamte Halle 5 dem Thema MICE gewidmet und dank des Interimsbetriebs während des Umbauprojektes Welcome2018 der Westfalenhallen Dortmund die erste Halle, welche die Besucher betraten.

Auch das MICE-Forum befand sich in dieser Halle und beeindruckte mit spannenden Vorträgen und der gekonnten Bühneninszenierung. So berichteten etwa Prof. Dr. Jerzy Jaworski (degefest e.V.) und Doreen Biskup (Veranstaltungsplaner.de) in ihrem Vortrag „Zukunft ermöglichen – Künftige Anforderungen an die Veranstaltungswirtschaft“ von der gleichnamigen, bundesweit durchgeführten Studie, die an der Hochschule Heilbronn in Zusammenarbeit mit den beiden Branchenverbänden degefest e.V. und Veranstaltungsplaner.de erstellt wurde. Ilka Dzeik von Event Roi Institute hingegen sprach in ihrem Vortrag darüber, wie der Mehrwert von Veranstaltungen gemessen werden kann.

 

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Doreen Biskup (Veranstaltungsplaner.de) sprach auf der Bühne des MICE-Forums über partizipative und interaktive Veranstaltungsformate.

Ein Ausstellerangebot, welches die ganze Eventbranche abdeckt

An den Ständen der Aussteller wurde wieder das gesamte Spektrum der Produkte und Dienstleistungen abgedeckt, die in der Event-Branche zum Einsatz kommen: Technik, temporäre Bauten, Ausstattung und Ausrüstung, Catering, Locations, Künstler und vieles mehr. Im Catering-Bereich lockte unter anderem in Baumrinde gegartes Rinderfilet mit Trüffeln.

Besonders innovativ präsentierte sich zudem der Technik-Sektor: mit moderner 3D-Technology, bei der kleine Monitore in einer Brille die einzelnen Augen des Betrachters separat bedienen, oder mit künstlicher Intelligenz, die Alter, Geschlecht und Emotionen von Event-Besucher erkannten und darauf reagierten.

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Der Technik-Sektor präsentierte sich in diesem Jahr besonders innovativ.

Passend zu den vielen präsentierten technischen Innovationen war die Digitalisierung ein Schwerpunktthema der BOE. Auf der Bühne des Digital Forum sprachen Experten wie Prof. Dr. Klemens Skibicki aus dem Beirat „Junge digitale Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler berichtete anhand von Auszügen der XING Events Studie 2016 von der digitalen Transformation in der Eventbranche.

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Passend zum Schwerpunkt Digitalisierung gab es ein eigenes Digital-Forum.

Caterer präsentierten sich im Rahmen der Food-Vernissage

Ein gutes Catering ist das A und O jeder Veranstaltung, und deshalb durfte auch in diesem Jahr das kulinarische Segment auf der BOE nicht fehlen. Erstmalig bot die Messe Catering-Unternehmen die Chance, sich auf der exklusiven Food-Area vorzustellen. Jeder Caterer präsentierte im Rahmen der sogenannten Food-Vernissage Speisen aus Gegenwart und Zukunft. Zur Zubereitung und Präsentation standen allen Teilnehmer die gleichen Mittel zur Verfügung. Führungen, die während der Live-Zubereitung stattfanden, ermöglichten den Besuchern einen Einblick in die Catering-Welt.

www.boe-messe.de

Mehr über die BOE 2017 lesen Sie in unserer kommenden Ausgabe (ET 27. Februar 2017).

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