Erstmals über 100.000 internationale Teilnehmer im Austria Center Vienna

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 konnte Österreichs größtes Kongresszentrum erstmals über 100.000 internationale Teilnehmer nach Wien bringen. Auch bei den Umsätzen aus Veranstaltungen wurde das Rekordergebnis des Vorjahres erneut übertroffen. Mit insgesamt 18 Kongressen und dem EU-Ratsvorsitz im Jahr 2018 sowie dem Modernisierungskonzept „Donausegel“ ab 2019 stehen weitere Großprojekte in den Startlöchern.

Wien gehört zu den absoluten Top-Destinationen für internationale Kongresse – im vergangenen Jahr fanden im weltweiten Vergleich nur in Barcelona mehr Großveranstaltungen statt. Einen bedeutenden Anteil daran hat das Austria Center Vienna, welches im Jahr 2017 erstmalig über 100.000 internationale Teilnehmer nach Wien brachte. „Unser Fokus auf Großkongresse zahlt sich aus – in den vergangenen vier Jahren haben wir die Zahl der internationalen Teilnehmer in unserem Haus mehr als verdoppeln können“, freut sich Vorstandssprecherin Susanne Baumann-Söllner. Insgesamt kamen im letzten Jahr rund 105.000 internationale Teilnehmer in Österreichs größtes Kongresszentrum. Dies entspricht einer Steigerung von 13 % zu 2016 und sogar 104 % zum Jahr 2013, seit welchem Baumann-Söllner für das Kongressgeschäft zuständig ist.

Internationale Kongressgäste sichern über 3.000 Arbeitsplätze

Mit 538 Euro gibt ein Kongressgast rund doppelt so viel Geld aus wie der durchschnittliche Wien-Besucher, dementsprechend hart umkämpft ist der internationale Wettbewerb im Kongresstourismus. Die positiven ökonomischen Impulse auf Tourismus, Gastronomie und Infrastruktur sind deutlich spürbar, wie eine aktuelle Berechnung des Institutes für Höhere Studien (IHS) unterstreicht: Mit den 105.000 internationalen Teilnehmern wurde 2017 eine Bruttowertschöpfung von 455 Mio. Euro erbracht. Rechnet man die Gesamteffekte auf die Beschäftigungswirkung in Personenjahren um, so wurden 2017 allein in Österreich über 3.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Umsatzrekord vom Vorjahr wurde nochmals übertroffen

Die hohen Teilnehmerzahlen spiegeln sich auch im Umsatzergebnis wider – 2016 als bisher bestes Jahr in der Unternehmensgeschichte konnte noch einmal übertroffen werden. Mit 12,3 Mio. Euro Umsatz aus Veranstaltungen lag der Wert im Geschäftsjahr 2017 um 2,9% über dem des Vorjahres. Unter der Ägide von Baumann-Söllner wuchs der Umsatz aus Veranstaltungen seit 2013 sogar um insgesamt 48%. „Wir konnten an den positiven Trend der letzten Jahre auch 2017 nahtlos anknüpfen. Neben hoher Qualität bei der Organisation und Abwicklung von Veranstaltungen sind viele weitere Faktoren wie laufende weltweite Akquise, Modernisierung der Infrastruktur und ein motiviertes Team ausschlaggebend. Entscheidend tragen auch die Kooperationen mit WienTourismus unter Norbert Kettner  und dem Vienna Convention Bureau unter Christian Mutschlechner zum Erfolg bei“, so Baumann-Söllner. Außerdem setzt man bei der Akquise internationaler Kongresse im Rahmen des 2016 initiierten Ambassadorenprogramms auf eine noch engere Zusammenarbeit mit der heimischen Wissenschaft – z.B.  in Form einer  Kooperation mit der MedUni Wien.

Zweite Jahreshälfte 2018 steht im Zeichen des EU-Ratsvorsitzes

Derzeit laufen die Vorbereitungen auf den EU-Ratsvorsitz. Das Austria Center Vienna dient in der zweiten Jahreshälfte 2018 als Hauptveranstaltungsort – sowohl für Konferenzen auf Beamtenebene als auch für Sitzungen mit höchster politischer Beteiligung. Wie in der Vergangenheit, z.B. bei den „Irantalks 2015“, werden an gewissen Tagen entsprechend höhere Sicherheitsstandards rund um das Gebäude gelten. In enger Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden wurde ein umfassendes Konzept entwickelt, welches auf den parallel laufenden Kongressbetrieb und die Interessen der Anrainer abgestimmt ist.

„Donausegel“: größtes Modernisierungsprojekt startet 2019

Im März 2018 stellte das Austria Center Vienna das bisher größte Bauvorhaben in seiner rund 30-jährigen Geschichte vor. Ein neues Zugangsgebäude mit einem Skywalk und drei weiteren Eingängen ermöglicht die gleichzeitige Nutzung der unterschiedlichen Ebenen. Außerdem erhält der Vorplatz mit dem Donausegel eine attraktive Überdachung – bis 2022 entstehen hier ein neuer städtischer Begegnungsraum und 4.200 m 2 zusätzliche Veranstaltungsfläche, die offen oder geschlossen genut zt werden kann. Die Finanzierung von 32 Mio. Euro wird zu 65 % vom Bund als Eigentümer und zu 35 % von der Stadt Wien übernommen. Durch diese Investition bleibt der Kongressstandort auch langfristig international konkurrenzfähig. Susanne Baumann-Söllner: „Die positive Entwicklung des Hauses innerhalb der vergangenen Jahre verleiht uns ganz viel Rückenwind – wir freuen uns sehr auf die kommenden Aufgaben!“

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