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12.08.2009 Zank unter Hoteliers: Kempinski Hotels in Dresden und Eltville treten bei LHW aus
Uwe Klaus, Chef der Octavian Hotel Holding, gab vor kurzem den Austritt der unter Kempinski-Flagge operierenden Luxushotels Taschenbergpalais Dresden und Schloss Reinhartshausen bei Eltville aus der Vereinigung The Leading Hotels of the World bekannt
Dies berichtete die Fachzeitschrift Top hotel" in ihrer Onlineausgabe. Grund dafür ist der Rauswurf des von ihm geführten Kempinski Hotels Bristol Berlin, dem trotz 10 Mio. Euro Sanierung "Qualitätsmängel" vorgeworfen wurden. Zuvor war das - sanierungsbedürftige - Kempinski Hotel Atlantic Hamburg bei LHW ausgeschlossen worden. Wie man bei Leading den Verlust in Deutschland sieht, ist nicht klar. Indes lässt Uwe Klaus kein gutes Haar am Leading-Management: Der über ein reines Image hinausgehende Nutzen gegenüber der Höhe der Kosten für die Mitgliedschaft war für unsere Häuser nie messbar. Letztendlich hat uns Leading eine Entscheidung abgenommen, die überfällig war. Die weltweit rund 450 Hotels umfassende Organisation The Leading Hotels of the World ist für harte Qualitätschecks bekannt. Erreicht ein Leading-Hotel die nötige Mindestpunktzahl nicht, wird eine Verwarnung ausgesprochen; bei einem wiederholten Check müssen die Mängel beseitigt sein bzw. ein verbindlicher Investitionsplan vorgelegt werden, sonst erfolgt der Ausschluss. Zwangsausgeschlossene Hotels können jedoch die Wiederaufnahme beantragen. Die Octavian-Gruppe wird von dem Immobilieninvestor Dieter Bock gelenkt.
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